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Deutsche Klinik für Diagnostik

Wiesbaden

 

Bauherr: Stiftung Deutsche Klinik für Diagnostik GmbH

Planungs- und Bauzeit 1. Bauabschnitt 1966-1971, Erweiterung 1983/84

Klinikgebäude (1.Bauabschnitt) 10.000 qm Nutzfläche

Patientenhotel 260 Betten, Personalwohngebäude 105 Apartments

 

Mit der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden wurde nach dem Vorbild der weltbekannten Mayo Clinic in Rochester/USA der europäische Prototyp einer diagnostischen Spezialklinik verwirklicht. Der zugrunde-liegende Leitgedanke ist der des Ärzteteams, d.h. der kooperativen Synthese von ausdifferenziertem Expertenwissen. Insbesondere bei komplexen Krankheitsbildern und bei unklaren, seltenen Leiden bedarf es höchst spezialisierter medizinischer Erkenntnisse und Erfahrungen, zugleich aber ihrer Koordination und Zusammenfassung. Diese ist dann am besten möglich, wenn die verschiedenen Spezialisten unter einem Dach und in einem sinnvollen umgreifenden Organisationssystem zusammenarbeiten. Das 1970 fertiggestellte Klinikgebäude war bereits zur Untersuchung von 300 bis 450 Patienten am Tag ausgelegt.

 

Zusammen mit dem Klinikgebäude wurde im ersten Bauabschnitt ein Personalwohngebäude mit 105 Apartments und ein Hotel mit 260 Betten für die gehfähigen Patienten errichtet. Einige Jahre später wurde ein erster Erweiterungsbau mit ergänzenden Untersuchungsräumen und weiteren Bettenplätzen hinzugefügt. Dazu kam noch ein 1984 eröffnetes Dialysezentrum; Bauherr für dieses war das Kuratorium für Heimdialyse in Kooperation mit der Deutschen Klinik für Diagnostik. In einem Verbindungstrakt zwischen Klinikgebäude und Hotel wurden schließlich noch weitere spezielle Untersuchungsräume eingerichtet.